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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Aston Martin baut bis zu 500 Stellen ab

Erscheinungsdatum Website: 04.06.2020 15:50:03
Erscheinungsdatum Publikation: 05.06.2020

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LONDON (Dow Jones)--Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin will bei seiner Belegschaft den Rotstift ansetzen. Um das Geld in der Corona-Krise zusammenzuhalten, sollen bis zu 500 Stellen gestrichen werden, wie die Luxusautoschmiede ankündigte. Die Maßnahme ist Teil eines Restrukturierungsprogramms, in dessen Rahmen die Kosten um 28 Mio Pfund im Jahr sinken sollen. Die Produktionszahlen von Aston Martin liegen derzeit deutlich unter Plan.

In Kürze will das Unternehmen den Prozess zum Jobabbau in Gang setzen. Laut Factset beschäftigt die Aston Martin Lagonda Global Holdings plc 2.450 Mitarbeiter.

Zum Kostenziel soll die Senkung der operativen Kosten rund 10 Mio Pfund beitragen. Bei den direkten Produktionskosten sollen rund 8 Mio Pfund gespart und die Investitionen um etwa 10 Mio Pfund gekürzt werden.

Aston Martin hat schon seit dem Börsengang im Oktober mit einem rückläufigen Aktienkurs zu kämpfen. Vor einer Woche musste CEO Andy Palmer seinen Hut nehmen, zuvor hatte das Unternehmen vor massiven Auswirkungen durch die Corona-Pandemie gewarnt. Der neue CEO Tobias Moers soll am 1. August seinen Job antreten.

Die Aktie steht aktuell bei 67,25 Pence, sie ist seit Jahresbeginn um 60% gefallen. Beim Börsengang wurde sie noch mit 19 Pfund bewertet.

Bei dem Premium-Autobauer laufe es schon seit langem schlecht, schon vor der Corona-Krise, sagte Analyst David Madden von CMC Markets. Der Jobabbau sei ein weiterer Baustein des Restrukturierungsplans. ma

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