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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Aumann wird für Geschäftsjahr vorsichtiger

Erscheinungsdatum Website: 11.07.2019 15:15:02
Erscheinungsdatum Publikation: 12.07.2019

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BEELEN (Dow Jones)--Aumann wird 2019 voraussichtlich schwächer abschneiden als im vergangenen Jahr und als bislang erwartet. Der Auftragseingang in der ersten Hälfte dieses Jahres sei mit rund 85 Mio Euro enttäuschend ausgefallen, teilte der Hersteller von Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit Fokus auf Elektromobilität am Mittwochabend mit. Ursächlich seien wiederholte Verschiebungen von Auftragsvergaben gewesen.

Daher rechnet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr nur noch mit einem Umsatz von 240 bis 260 Mio Euro. Bei der Vorlage der Zahlen für 2018 im Februar hatte Aumann einen Jahresumsatz von 290,8 Mio Euro ausgewiesen und für 2019 eine leichte Steigerung von Umsatz und Ebit in Aussicht gestellt.

Das bereinigte Ebit wird in diesem Jahr aber voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen als die 2018 erzielten 29,3 Mio Euro. Hier rechnet Aumann mit bis zu 22 Mio Euro. Abhängig von der Marktentwicklung könne sich das bereinigte Ebit aber auch auf 16 Mio Euro reduzieren, warnte das Unternehmen.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung seien vor allem der rückläufige Fahrzeugabsatz und die daraus resultierende Verunsicherung in der Automobilindustrie, welche sich in erheblicher Investitionszurückhaltung und Kostendisziplin bei Herstellern und Zulieferern niederschlügen. Aumann erwarte ein Fortbestehen dieser Faktoren über das laufende Geschäftsjahr hinaus, halte den mittelfristigen E-mobility Trend jedoch für ungebrochen. ma

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