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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Aumann trotz Einbruchs bei den Aufträgen zuversichtlich

Erscheinungsdatum Website: 15.05.2019 16:05:06
Erscheinungsdatum Publikation: 16.05.2019

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BEELEN (Dow Jones)--Beim Autozulieferer Aumann verschieben sich die Gewichte immer mehr in Richtung Elektromobilität. "Vor dem Hintergrund einer herausfordernden wirtschaftlichen Gesamtlage und einer spürbaren Zurückhaltung in der Automobilindustrie gewinnt das Segment E-Mobility weiterhin an Bedeutung", heißt es in der Mitteilung von Aumann zum ersten Quartal, in dem das Unternehmen einen Umsatzanstieg und einen Einbruch beim Auftragseingang verbuchte. Aumann gibt sich gleichwohl zuversichtlich.

Der Gesamtauftragseingang sank um 42% auf 41,8 Mio Euro. Dabei stieg der Anteil der Elektromobilität am Auftragseingang um 14,6 Prozentpunkte auf 58,1%. Der Rückgang im Segment Classic konnte damit aber nicht kompensiert werden. Vor dem Hintergrund einer trotz allem guten Angebotslage geht Aumann im zweiten und dritten Quartal von einem dynamischeren Auftragseingangsverlauf aus.

Der Umsatz stieg im Zeitraum von Januar bis März um 6,6% auf 67,4 Mio Euro. Im Segment E-Mobility legte der Umsatz um 35% auf 26,7 Mio Euro zu. Das Ebit auf Konzernebene erreichte 6,9 Mio Euro, das waren 1,6% weniger als im Vorjahreszeitraum. Die operative Marge lag mit 10,2% unter dem Vorjahreswert von 11,0. Das Elektro-Segment erreichte eine Marge von 13,1%.

Das Konzernergebnis sank um 2,7% auf 4,7 Mio Euro, das Ergebnis je Aktie um 1 Cent auf 0,31 Euro.

Im laufenden Jahr will Aumann Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern. Im Segment Classic erwartet das Unternehmen ein Abflachen der Wachstumskurve. Die ungebrochene Dynamik im Segment E-Mobility werde diese Entwicklung überkompensieren.

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