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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Nissan kappt Gewinn- und Absatzprognose

Erscheinungsdatum Website: 12.02.2019 16:15:04
Erscheinungsdatum Publikation: 13.02.2019

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YOKOHAMA (Dow Jones)--Nissan rechnet für das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem niedrigeren Fahrzeugabsatz als zunächst erwartet und muss deswegen seine operative Gewinnschätzung zusammenstreichen. Auch die Profitabilität wird im Geschäftsjahr per Ende März nicht so hoch ausfallen wie erhofft. Zudem werde man eine Aufwendung von 9,2 Mrd Yen, umgerechnet rund 74 Mio Euro, für bisher nicht geleistete Vergütungen an den ehemaligen Chairman Carlos Ghosn verbuchen, teilte Nissan mit.

Der Konzern aus Yokohama kalkuliert nun mit einem Betriebsergebnis von 450 Mrd Yen, statt vorher 540 Mrd. Bei der operativen Marge stellt sich Nissan jetzt auf 3,9% ein. Zuvor ging die Gesellschaft noch von 4,5% aus. Wegen schwächerer Verkäufe in den USA und in Europa hält Nissan einen Gesamtabsatz von 5,6 Mio Fahrzeugen für wahrscheinlicher als die ursprünglich angepeilten 5,9 Mio. Beim Nettoergebnis stellt Nissan nun einen Wert von 410 Mrd Yen (bisher: 500) in Aussicht.

Im dritten Quartal brach der Nettogewinn auf 70,4 von 301,6 Mrd Yen vor Jahresfrist ein. Im vergangenen Jahr profitierte Nissan mit 207,7 Mrd Yen von der US-Steuerreform. Der operative Gewinn legte um 25% auf 103,3 Mrd Yen zu, der Umsatz wuchs um rund 6% auf 3,045 Bill.

Der Autobauer leidet nach Einschätzung von Beobachtern auch unter dem Imageschaden durch die Affäre um Ghosn. Der Manager wurde am 19. November in Tokio verhaftet. Ihm werden finanzielle Vergehen vorgeworfen.

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