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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Rückrufe verhageln Subaru das Ergebnis

Erscheinungsdatum Website: 07.02.2019 16:20:44
Erscheinungsdatum Publikation: 08.02.2019

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TOKIO (Dow Jones)--Der japanische Autokonzern Subaru hat zwar in den drei Monaten per Ende Dezember einen im Jahresvergleich etwas höheren Betriebsgewinn erzielt. In den ersten neun Monaten brach er wegen Produktionsproblemen und Rückrufen allerdings um 50% ein. Nachdem im Januar wegen Problemen mit der Servolenkung einiger Modelle die Fertigung in zwei Werken in Japan nahezu zwei Wochen stillstand, kippte das Unternehmen nun auch die Ziele für das laufende Jahr.

Der Konzern erwartet nun im Geschäftsjahr per Ende März einen operativen Gewinn von 185 Mrd Yen, 16% weniger als bisher in Aussicht gestellt und 51% weniger als im Vorjahr. Zudem entspräche der Gewinn nur etwa einem Drittel dessen, was zu Spitzenzeiten vor drei Jahren in den Büchern stand.

In den neun Monaten per Ende Dezember belief sich der Betriebsgewinn den Angaben zufolge auf 153,7 Mrd Yen, umgerechnet 1,23 Mrd Euro. Der Absatz sank um 5% auf 762.100 Fahrzeuge.

In den Werken in Japan wird seit dem 28. Januar wieder gefertigt. Sie produzieren rund zwei Drittel der weltweiten Verkäufe. Die Produktionsverluste aufgrund des Stillstands bezifferte Subaru auf bisher rund 30.000 Fahrzeuge.

Executive Vice President Toshiaki Okada machte Ausgaben für diverse Rückrufe sowie für neue Technologien für den Gewinnrückgang mitverantwortlich. Gleichzeitig nähmen die Verkäufe in den USA, dem Hauptmarkt, weiter zu. "Ich glaube nicht, dass sich die Stärke unseres Geschäfts so sehr verschlechtert hat", sagte er.

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