Nachrichten für Außenhandel (NfA)

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Welt: USA und China betonen Fortschritte bei ihren Handelsgesprächen

Erscheinungsdatum Website: 01.02.2019 15:58:32
Erscheinungsdatum Publikation: 04.02.2019

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Persönliches Treffen der Präsidenten angekündigt

WASHINGTON (AFP)--Die USA und China haben sich bei ihren Verhandlungen zur Beilegung des Handelskonflikts nach Angaben beider Seiten weiter angenähert. US-Präsident Donald Trump sprach in Washington gar von "enormen Fortschritten", ohne aber Details zu nennen. Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, die Delegation aus Beijing habe eine Steigerung der Importe und eine verbesserte Zusammenarbeit beim Schutz geistigen Eigentums sowie bei Technologietransfers zugesagt.

Trump empfing den chinesischen Chefunterhändler und Vize-Regierungschef Liu He im Oval Office. In einem verlesenen Schreiben konstatiert Chinas Staatschef Xi Jinping, dass sich die Beziehungen beider Länder in einer "kritischen" Phase befänden und äußerte die Erwartung, dass sich beide Seiten weiterhin "mit gegenseitigem Respekt" behandelten. Trump sprach vor Journalisten von einem "schönen Brief". Die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien "sehr, sehr gut".

Zwar gebe es in den Handelsgesprächen noch Punkte der Uneinigkeit, so der US-Präsident. Er gehe aber davon aus, dass er bei einem persönlichen Treffen mit Xi eine Einigung erzielen werde. Zunächst werden Mitte Februar nach Xinhua-Darstellung US-Finanzminister Steven Mnuchin und der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer für weitere Gespräche nach China reisen. Später würden sich Trump und Xi persönlich treffen, hieß es aus Beijing.

Xinhua meldet, die chinesische Delegation habe eine Steigerung der Importe von landwirtschaftlichen Gütern, Waren und Dienstleistungen aus den USA versprochen. Auch wolle Beijing bei zwei Themen, die Washington besonders wichtig sind, besser kooperieren: dem Schutz geistigen Eigentums und der Sorge über erzwungene Technologietransfers. Allerdings blieben die Ankündigungen vage.

Die Zeit für eine Einigung drängt: Nach einer Anfang März endenden Frist könnten US-Strafzölle auf chinesische Waren drastisch erhöht werden. Abgaben im Umfang von 200 Mrd Dollar würden dann von bislang 10 auf 25% steigen. Nach Trumps Angaben wurde mit den chinesischen Vertretern bislang nicht über die Ausdehnung dieser Frist gesprochen.

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