Nachrichten für Außenhandel (NfA)

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Welt: HP könnte zu 30.000 Stellen streichen
Erscheinungsdatum Website: 18.05.2012 16:00:03
Erscheinungsdatum Publikation: 21.05.2012
PALO ALTO (Dow Jones)--Hewlett-Packard (HP) will laut Kreisen mit einem massiven Jobabbau auf die fallenden Umsätze und Gewinne reagieren. Zwischen 25.000 und 30.000 Stellen wolle der weltgrößte Computerkonzern abbauen, sagten mit der Sache vertraute Personen. Das entspricht gut 8% der weltweiten Belegschaft, Ende Oktober beschäftigte HP etwa 350.000 Mitarbeiter. Die Stellen sollen konzernweit gestrichen werden. Die genaue Zahl stehe noch nicht fest. Die offizielle Ankündigung sei für Mittwoch zu erwarten. An dem Tag legt HP seine Quartalszahlen vor. Der Technologieriese aus dem kalifornischen Palo Alto wird schon seit mehr als anderthalb Jahren von Krisen erschüttert. Im August 2010 musste der damalige CEO Mark Hurd nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurücktreten. Sein Nachfolger Leo Apotheker versuchte, den weltgrößten Hersteller von PCs und Serversystemen neu auszurichten, und setzte auf Software und Cloud-Dienstleistungsangebote im Internet. Dazu wollte Apotheker das PC-Geschäft abspalten, doch das sorgte für viel Verwirrung an der Börse. Nach einem massiven Einbruch der HP-Aktie musste der frühere SAP-Chef bei HP den Hut nehmen - weniger als ein Jahr nach seinem Antritt. Im vergangenen September folgte ihm Meg Whitman auf den Chefsessel und kassierte den Plan wieder. Seitdem gehen Umsatz und Gewinn bei HP zurück, obwohl andere Technologieunternehmen florieren.
NfA/21.5.2012

