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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Norma rechnet mit Profitabilitätsbelastung

Erscheinungsdatum Website: 25.03.2020 15:50:03
Erscheinungsdatum Publikation: 26.03.2020

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MAINTAL (Dow Jones)--Die Norma Group hat im vergangenen Jahr das volatile Marktumfeld und die angespannte geopolitische Situation deutlich zu spüren bekommen. Besonders die anhaltend schwierigen Situation in der Automobilindustrie mit den rückläufiger Produktions- und Absatzzahlen drückten das Ergebnis bei Norma spürbar. Und der Ausblick ist wegen der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie alles andere als rosig.

Die Jahresprognose, die noch im aktuellen Geschäftsbericht genannt wird, hat wegen der dynamischen Entwicklung in der Corona-Krise bereits keinen Bestand mehr. Die vorübergehenden Produktionsunterbrechungen in den Regionen EMEA und Amerika werden nach Angaben des Konzerns die Umsatz- und Ertragsentwicklung belasten und die Profitabilität drücken. Norma geht daher davon aus, dass die für das Geschäftsjahr 2020 angestrebte bereinigte Ebitda-Marge von über 13% (Vorjahr: 13,2) nicht erreicht wird.

Zudem teilte Norma mit, die ursprünglich für den 14. Mai geplante Hauptversammlung auf den 30. Juni 2020 verlegen zu wollen. Der Vorstand soll dann der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen.

Im Jahr 2019 sank das bereinigte Ebitda um 16,4% auf 144,8 Mio Euro. Das bereinigte Periodenergebnis nach Steuern belief sich auf 87,8 Mio Euro und lag um 23,5% unter Vorjahr. Der Konzernumsatz legte um 1,5% auf rund 1,1 Mrd Euro zu. Organisch zeigte sich aber ein Rückgang um 2%.

Im Schlussquartal fiel das bereinigte Ebitda auf 25,5 Mio Euro (Vorjahr: 42,7) und die bereinigte Marge rutschte auf 9,8% von zuvor 16% ab. Der Umsatz lag bei 261,4 Mio Euro nach 267 Mio Euro im Vorjahreszeitraum. ma

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