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Neue dynamische Märkte, vor allem in den Boomregionen Asiens und Osteuropas, gewinnen für den deutschen Automobil- und Maschinenbau zunehmend an Bedeutung. 

Voestalpine verdient fast ein Fünftel weniger

Erscheinungsdatum Website: 07.11.2018 16:25:03
Erscheinungsdatum Publikation: 08.11.2018

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LINZ (Dow Jones)--Voestalpine hat im ersten Geschäftshalbjahr unter dem Strich fast ein Fünftel weniger verdient. Der Konzern bekommt die Folgen von Handelsprotektionismus mehrerer Staaten und des neuen WLTP-Standards bei der Zulassung neuer Autos in Europa zu spüren, und musste deshalb bereits Ende Oktober die Gewinnprognose massiv senken.

Auch ein Stillstand der erst vor zwei Jahren fertiggestellten HBI-Anlage in Texas und die niedrigen Pegelstände europäischer Wasserstraßen, auf denen der Konzern seine Rohstoffe und Produkte verschifft, belasteten das Ergebnis.

Der Nachsteuergewinn sank in den sechs Monaten per Ende September um 18,7% auf 316,2 Mio Euro. Je Aktie verdiente der österreichische Stahl- und Technologiekonzern mit 1,69 Euro 19,1% weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das operative Ergebnis ging um 11% auf 860,1 Mio Euro zurück, und das Ebit verringerte sich um knapp 18% auf 479,5 Mio, wie Voestalpine bereits am 24. Oktober mitgeteilt hatte. Das verringerte Ergebnis und die Faktoren wirkten sich auch auf den Cashflow aus. Der Umsatz stieg dagegen um 5,9% auf 6,67 Mrd Euro.

Für das bis März 2019 laufende Geschäftsjahr rechnet Voestalpine mit einem Betriebsergebnis von etwas unter 1 Mrd Euro. Das sind etwa 200 Mio Euro weniger als zuletzt erwartet.

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